Wes Anderson is here

Wes Anderson scheint aus seiner eigenen Welt zu kommen, in die er seine Zuschauer für die Dauer seiner Filme mitnimmt. “The details, that’s what the world is made of.”, so der amerikanische Regisseur. Viele Fans lieben seinen Stil, doch dem steht der häufige Vorwurf gegenüber, seine Filme seien einander zu ähnlich. Höchste Zeit für einen Video Essay, um einen kleinen Einblick in seinen Werdegang und die Werke eines liebenswert eigentümlichen Künstlers zu bekommen. […]

Demaskierung eines Superhelden

Der Film „Birdman“ profiliert sich vor allem mit seiner außergewöhnlichen Montage: Ganz ohne sichtbare Schnitte soll dieser auskommen. Dies ist produktionstechnisch eine Herausforderung und mit einigen Komplikationen beim Dreh und hinter den Kulissen verbunden. Auch die in dem Film mitschwingende Branchenkritik bietet viel Gesprächsstoff. Ob die DVD mit ihren Bonusfeatures mehr dazu verrät? […]

Japanese Dreaming

Seit 1999 findet das Japan Film Festival Hamburg (JFFH) statt. In diesem Jahr war es vom 31. Mai bis zum 04. Juni wieder soweit. Das Metropolis Kino, das Studiokino und das 3001 Kino brachten bereits zum 18. Mal japanisches Kino auf die Leinwand. Vor allem durch das ehrenamtliche Engagement der Nihon Media e.V. konnte man dort die Vielfalt des japanischen Films entdecken. Zu sehen waren eine Vielzahl an Genres: Von Noh (Arthouse), Rakugo (Comedy), Naginata (Action und Horror) bis zum weltbekannten japanischen Anime (Trickfilm) war alles dabei. […]

Rainer in the Sky with Diamonds?

Die fünfte Staffel der Serie „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“, umgangssprachlich das „Dschungelcamp“, zeigt dem sensationsheischenden Zuschauer erneut opportunistische B-Promis, die sich auf dem harten Weg zu Glanz und Gloria durch den australischen Dschungel schlagen. Ob die Inszenierung der Promis so gelingt, wie der Sender es sich vorstellt, zeigt eine nähere Betrachtung der Darstellung von Rainer Langhans in der zweiten Folge von Staffel 5, ausgestrahlt am 15.01.2011.

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„Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns“

Diesen Satz, den Franz Kafka in einem privaten Brief im Jahre 1904 formulierte, beschreibt sehr passend die Art und Weise, wie ein Roman das Leben der Protagonistin Susan in dem Film Nocturnal Animals aufwühlt. Es ist der zweite Film, der unter der Regie und nach dem Drehbuch des ursprünglichen Modedesigners Tom Ford entstand – und dieser steht seinem Debütfilm „A Single Man“ in nichts nach. […]